Welch ein Tal

 

Da war dieser Traum,

Letzte Nacht und davor

Und davor ...

Ich weiß nicht was

Und ich weiß nicht warum.

Und erinnern – kaum.

 

Ein Labyrinth aus Schmerz.

Kein Licht – nur Schatten.

Kein Himmel – nur Blut.

Keine Brücke – nur ein Steg.

Kein Fluss – ein See.

Kein Rauch – Nebel.

Kein Laut – kein Ton.

Verbrannte Wünsche

Und zerfall’ne Hoffnung

In einem See

Aus gefrorenem Feuer.

Eine Wüste der Leere

Umringt von Felsen

Der Leiden.

 

Doch keine Felsen –

Trümmer sind’s.

Doch keiner Häuser,

Keiner Stadt.

Ein Hauch von Wind

Gibt freien Blick.

Mein Leben ist’s,

Das sich hier türmt.

Der Qualm ist längst verraucht.

Kein Weg hinaus.

Kein Weg –

Dann bleib ich hier.

 

Ray Helming, 23.12.2006

Inhalt
letzte Bearbeitung: 11.03.2007 Literatur Gedichte Kontakt: Ray Helming